Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg: meine Erfahrungen auf dem Fernwanderweg

Für die einen ist es ein Pilgerweg, für die anderen vielleicht einfach eine traumhafte Fernwanderung

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg
Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Manche Wege führen von A nach B. Andere erzählen eine Geschichte

So wie der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg in Rheinland-Pfalz eine Geschichte erzählt.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich bisher eher wandernd statt pilgernd gesehen. Ich habe Pilgerwege eigentlich immer mit Glauben und Spiritualität verbunden. Doch je mehr ich mich mit dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg beschäftigt habe, desto klarer wurde mir: Pilgern kann vieles sein!

In diesem Beitrag findest du Infos für deine Planung, rund um den Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg. Gedanken zum Wandern oder Pilgern, und Wissenswertes über die außergewöhnliche Frau „Hildegard von Bingen“.

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Dieser Beitrag enthält bezahlte Werbung für die Hunsrück‑Nahe Tourismus GmbH. Meine Meinung und die Inhalte in diesem Beitrag beeinflusst das nicht! In all meinen Beiträgen gebe ich ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Wandern oder Pilgern? Gibt es überhaupt einen Unterschied?

Neulich habe ich mich gefragt, ob es zwischen Wandern und Pilgern überhaupt einen wirklichen Unterschied gibt. Schließlich mache ich in beiden Fällen im Grunde dasselbe: Ich ziehe die Wanderschuhe an, packe meinen Rucksack und gehe los. Oft wird Pilgern mit Spiritualität, Religion oder der Suche nach einem tieferen Sinn verbunden. Wandern dagegen gilt eher als Freizeitaktivität, Naturerlebnis oder sportliche Herausforderung. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr verschwimmen diese Grenzen für mich.
Muss ich wirklich gläubig sein, um einen Pilgerweg zu gehen?

Viele Wege, viele Landschaften

Viele bekannte Pilgerwege führen durch beeindruckende Landschaften, über Berge, durch Wälder und kleine Dörfer. Genau die Dinge also, die für mich auch eine schöne Wanderung ausmachen. Wenn ich auf einem Pilgerweg unterwegs bin, genieße ich dieselben Ausblicke, dieselbe Natur und dieselbe Freiheit wie auf jedem anderen Wanderweg auch. Natürlich gibt es Menschen, die auf einem Pilgerweg bewusst nach spirituellen Erfahrungen suchen. Andere nutzen die Zeit, um über ihr Leben nachzudenken oder Abstand vom Alltag zu gewinnen. Aber Hand aufs Herz: Passiert das nicht auch beim Wandern? Also bei mir schon.
Deshalb sehe ich persönlich keinen klaren Trennstrich zwischen Wandern und Pilgern. Für mich kann ein Pilgerweg genauso gut ein Wanderweg sein. Und eine Wanderung kann genau die Gedanken und Erfahrungen auslösen, die oft dem Pilgern zugeschrieben werden.
Am Ende zählt vielleicht weniger die Bezeichnung als das Unterwegssein selbst.

Gedanken beim Pilgern auf dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Wie oft habe ich auf langen Touren festgestellt, dass die Gedanken irgendwann ruhiger werden. Der Kopf sortiert sich von selbst, Probleme wirken plötzlich kleiner und neue Ideen machen sich breit. Dafür brauche ich persönlich kein religiöses Ziel und keine spirituelle Absicht. Manchmal reicht einfach ein langer Weg und genügend Zeit. Vielleicht liegt der größte Unterschied deshalb gar nicht im Weg selbst, sondern in dem Etikett, das wir ihm geben. Ein Pilgerweg bleibt für mich zunächst einmal ein Weg.

So auch der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg. Ein Weg, den Menschen aus unterschiedlichen Gründen gehen. Die einen aus religiöser Überzeugung, die anderen aus Neugier, wegen der Landschaft oder einfach, weil sie gerne zu Fuß unterwegs sind.

Hildegard von Bingen: warum uns die Frau aus dem Mittelalter heute noch etwas zu sagen hat

Wenn ich den Namen Hildegard von Bingen höre, denke ich zuerst an Kräuter, Naturheilkunde und vielleicht an die berühmten Dinkelrezepte, die man heute überall findet. Lange Zeit war das tatsächlich alles, was ich mit ihr verbunden habe und das war letztendlich auch der Auslöser, genau diesen Pilgerwanderweg für meine erste Pilgerreise zu wählen.
Doch je mehr ich mich mit ihr beschäftigt habe, desto klarer wurde mir: Hildegard von Bingen war weit mehr als die „Kräuterfrau aus dem Mittelalter“. Eigentlich war sie eine der faszinierendsten Persönlichkeiten ihrer Zeit, und vielleicht sogar eine der beeindruckendsten Frauen der europäischen Geschichte.

Eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war

Hildegard wurde im Jahr 1098 im heutigen Rheinland-Pfalz geboren und lebte in einer Zeit, in der Frauen nur selten öffentlich Gehör fanden. Trotzdem gelang es ihr, Einfluss auf Kaiser, Könige, Bischöfe und sogar Päpste auszuüben. Sie war Äbtissin, Schriftstellerin, Komponistin, Naturkundlerin, Heilerin und Theologin. Heute würde man wahrscheinlich sagen: ein echtes Multitalent. Historiker bezeichnen sie oft als Universalgelehrte, weil sie sich mit nahezu allem beschäftigte, was die Menschen ihrer Zeit bewegte.
Was mich dabei besonders beeindruckt: Hildegard hatte nicht nur Wissen gesammelt, sondern auch den Mut, ihre Gedanken öffentlich zu vertreten. Das war im 12. Jahrhundert alles andere als selbstverständlich.

Die Frau mit den Visionen

Schon als Kind berichtete Hildegard von außergewöhnlichen Visionen. Sie selbst war überzeugt, dass diese Eingebungen von Gott kamen. Jahrelang sprach sie kaum darüber, bis sie schließlich begann, ihre Erfahrungen niederzuschreiben. Daraus entstanden Werke, die bis heute gelesen und erforscht werden.
Ob man diese Visionen nun religiös interpretiert oder eher als Ausdruck einer außergewöhnlichen Persönlichkeit betrachtet, spielt für mich eigentlich keine große Rolle.
Spannend finde ich vielmehr, dass Hildegard den Mut hatte, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Sie ließ sich nicht davon abbringen, ihre Gedanken aufzuschreiben und mit anderen zu teilen.

Natur als Spiegel des Lebens

Vielleicht ist das auch der Grund, warum Hildegard von Bingen auch heute noch viele Menschen anspricht, die mit Religion gar nicht so viel anfangen können. In ihren Schriften beschreibt sie die Natur nicht als etwas, das vom Menschen getrennt ist. Im Gegenteil: Für sie hing alles miteinander zusammen. Pflanzen, Tiere, Menschen und die gesamte Schöpfung.

Warum mich Hildegard von Bingen fasziniert

Wenn ich heute auf Pilger- oder Wanderwegen unterwegs bin, begegnen mir immer wieder Orte, die an Hildegard erinnern. Anfangs habe ich mich gefragt, warum eine Frau aus dem 12. Jahrhundert noch immer so präsent ist. Mittlerweile glaube ich, dass ihre Gedanken erstaunlich zeitlos sind.
Sie erinnert daran, dass Wissen und Spiritualität kein Widerspruch sein müssen. Das Natur mehr sein kann als eine schöne Kulisse. Und dass ein einzelner Mensch durchaus den Mut haben kann, seinen eigenen Gedanken zu folgen. Selbst wenn die Welt um einen herum etwas anderes erwartet. Ich schreibe da aus Erfahrung ;-)

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg: Alle Etappen im Überblick

Der Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg in Rheinland-Pfalz ist ein 135 Kilometer langer Fernwanderweg, der dich in 8 Etappen von Idar-Oberstein bis nach Bingen am Rhein führt. Dabei wanderst du durch die Regionen Naheland, Rheinhessen und das Mittelrheintal und folgst stetig den Spuren von Hildegard von Bingen. Was diesen Weg besonders macht: Du erlebst nicht nur beeindruckende Natur, sondern bewegst dich gleichzeitig durch Geschichte, Kultur und Landschaften mit starkem Charakter.

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg im Überblick:

  • Start/Ziel: Ortsmitte Idar-Oberstein

  • Länge: 135 km

  • Dauer: 8 Etappen

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 3033

  • Höhenmeter bergab: 3195

Etappe 1: Idar-Oberstein -Herrstein

Die erste Etappe des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges führt dich von der Edelsteinstadt Idar-Oberstein in das mittelalterliche Herrstein und ist gleich ein landschaftliches Highlight. Mit rund 19 Kilometern und 800 Höhenmetern ist die Etappe zwar sportlich, du wirst aber mit Natur pur verwöhnt. Gleich zu Beginn wartet die imposante Felsenkirche welche 1484 direkt in einen Felsen oberhalb der Stadt gebaut wurde. Passend dazu widmet sich diese Etappe der Steinkunde. Ein Thema, mit dem sich Hildegard von Bingen ausgiebig beschäftigte.

Ein Großteil der Strecke verläuft durch dichten Wald, über Höhenzüge des Hunsrück und abwechslungsreiche Pfade.

  • Start/Ziel: Idar-Oberstein – Herrstein 

  • Länge: 18 km

  • Schwierigkeit: schwer

  • Höhenmeter bergauf: 850

  • Höhenmeter bergab: 800

Etappe 2: Herrstein – Kirn

Auf der zweiten Etappe des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges öffnet sich die Landschaft ein wenig und du wanderst des Öfteren durch Wiesen und Felder. Vor dem Start solltest du dir aber unbedingt das mittelalterliche Städtchen Herrstein genauer anschauen, denn nicht um sonst wurden die kleinen Gässchen für ihre Restaurierung ausgezeichnet. Nach einigen Kilometern erreichst du Hosenbach, hier wurde aller Wahrscheinlichkeit nach Hildegard von Bingen geboren. An der Ev. Kirche informiert eine der zahlreichen Infotafeln über Hildegards Herkunft.

  • Start/Ziel: Herrstein – Kirn

  • Länge: 16 km

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 280

  • Höhenmeter bergab: 400

Etappe 3: Kirn – Monzingen

In und um Kirn gibt es soviel zu entdecken, dass sich hier schon fast eine zusätzliche Nacht lohnt, denn die über 1000 jährige Geschichte Kirns ist geprägt von historischen Bauten. Kyrburg, die Stiftskirche oder Schloss Dhaun sind nur drei Highlight. Darüber hinaus ist das Kirner Bier natürlich wichtig zu erwähnen. Hier gibt es sogar eine Hildegard von Bingen Infotafel zum Thema Wasser und Bier.

Die dritte Etappe ist ansonsten geprägt durch aussichtsreiche Wald- und Wiesenlandschaften bevor sich im letzten Abschnitt die ersten Weinberge zeigen.

  • Start/Ziel: Kirn – Monzingen

  • Länge: 18 km

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 490

  • Höhenmeter bergab: 500

Den Pilgerpass für den Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg bekommst du bei den Touristeninformationen entlang des Weges. Damit du unabhängig von den Öffnungszeiten bist, empfehle ich dir, den Pilgerpass vorab online zu bestellen. Hier kannst du deinen Pilgerpass bestellen

Etappe 4: Monzingen – Disibodenberg

Die vierte Etappe führt dich heute mitten ins Herz des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges. Disibodenberg liegt ziemlich genau auf der Hälfte des gesamten Wanderweges, und Hildegard von Bingen hat hier gut die Hälfte ihres Lebens verbracht. Eine wichtige Station auf dem Pilgerweg und eine wichtige Station in Hildegards Leben. Die Etappe reizt vor allem mit den vielseitigen Ausblicken ins Nahetal, aber natürlich auch mit einem Besuch der Klosterruine Disibodenberg. Kaum zu glauben, dass einst die Steine des Klosters entwendet wurden um damit Häuser im Ort zu bauen.

  • Start/Ziel: Monzingen – Disibodenberg

  • Länge: 14 km

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 110

  • Höhenmeter bergab: 130

Etappe 5: Disibodenberg – Schlössböckelheim

Auf der fünften Etappe fällt es fast ein wenig schwer, Abschied vom Disibodenberg zu nehmen. Vielleicht bleibt ja noch Zeit, um das Museum am Fuße der Klosterruine zu erkunden?! Oder wie wäre es mit einer stillen Runde über den Meditationsweg, welcher rund um die Klosterruine Disibodenberg führt. Hier finden sich natürlich auch wieder Informationstafel, die über das Leben auf dem Kloster informieren.

Der Weg nach Schlössböckelheim führt dich dann in seichtem auf und ab durch offene Landschaften, geprägt von Weinbergen und Weitblicken.

  • Start/Ziel: Disibodenberg -Schlossböckelheim

  • Länge: 16 km

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 300

  • Höhenmeter bergab: 340

Etappe 6: Schlössböckelheim – Braunweiler

Etappe sechs führt dich auf die Spuren der Jutta von Sponheim, welche eine große Rolle in Hildegards Leben spielte. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde Hildegard bereits mit acht Jahren zu Jutta auf die Burg Sponheim gebracht um hier Lesen und Schreiben zu lernen. Auf rund 16 Kilometern wanderst du auf dieser Etappe durch die typische Ruhe des Nahelands. Weinberge, Waldabschnitte und offene Landschaften wechseln sich ab. Die Mischung aus Natur und Geschichte regt vielleicht mal wieder zum Nachdenken an, so dass die ein oder andere Pausenmöglichkeit gerade recht kommt um einfach mal kurz innezuhalten.

  • Start/Ziel: Disibodenberg -Schlossböckelheim

  • Länge: 16 km

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 300

  • Höhenmeter bergab: 340

Etappe 7: Braunweiler – Stromberg

19 Kilometer wanderst du auf der siebten Etappe des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges von Braunweiler nach Stromberg. Auch heute geht es wieder über überwiegend naturnahe Wald- und Feldwege. Dabei triffst du auch auf einen alten Wallfahrtsweg, der zur historischen Dalburg im Soonwald führt. Ganz besonders schön sind die ruhigen Waldpassagen rund um die Eremitage Oberhub und die Ausblicke in den Soonwald.

  • Start/Ziel: Braunweiler – Stromberg

  • Länge: 19 km

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 420

  • Höhenmeter bergab: 460

Etappe 8: Braunweiler – Stromberg

Der letzte Tag und irgendwie packt einen die Demut. Aber erstmal geht’s fast 20 Kilometer in Richtung Rhein. Und unterwegs warten nochmal einige Highlights auf dieser abwechslungsreichen Schlussetappe des Fernwanderweges in Rheinland-Pfalz. Du wanderst über Waldpfade durch den Binger Wald, über schmale Pfade und kleine Holzbrücken durch die wilde Steckeschääferklamm, passierst den Aussichtspunkt Prinzenkopf und erreichst das Ziel dieser Reise in Bingen am Rhein.

  • Start/Ziel: Stromberg – Bingen

  • Länge: 20 km

  • Schwierigkeit: mittel

  • Höhenmeter bergauf: 390

  • Höhenmeter bergab: 530

Meine Top 5 Highlights am Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

1. Idar-Oberstein – das Tor zum Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Idar-Oberstein ist weltbekannt als deutsche Edelsteinstadt und der offizielle Startpunkt des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges. Die Stadt liegt malerisch im Tal der Nahe und verbindet Natur, Geschichte und die traditionelle Handwerkskunst. Bevor du dich auf Hildegards Weg machst, lohnt sich eine Erkundung der Stadt.

  • Felsenkirche: das Wahrzeichen der Stadt, spektakulär in einen Felsen gebaut.
  • Schloss Oberstein: von hier hast du den besten Blick über die Stadt
  • Deutsches Edelsteinmuseum: hier bekommst du spannende Einblicke in die Welt der Edelsteine
  • Altstadt: verwinkelte Gassen und ein gemütliches Flair warten auf dich. Und vielleicht landet ja noch ein kleiner Edelstein oder ein Steinarmband in einem Rucksack.

2. Klosterruine Disibodenberg: vielleicht das Herzstück des Weges

Der Disibodenberg ist ohne Zweifel der emotional und historisch wichtigste Ort auf dem gesamten Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg. Hier hat Hildegard rund 40 Jahre gelebt und ihre ersten bedeutenden Schriften entwickelt. Wenn du zwischen den alten Mauern stehst, spürst du sofort, warum dieser Ort für viele Pilger etwas Besonderes ist: ruhig, geschichtsträchtig und mit einer fast meditativen Atmosphäre.

Mehr Infos zur Klosterruine Disibodenberg 

3. Steckeschääferklamm: geheimnisvolle Pfade

Ein wundervoller Abschnitt auf der letzten Etappe: die wildromantische Steckeschääferklamm. Viele kleine Holzbrücken führen dich trockenen Fußes durch das idyllische Bachtal. Und falls du dir beobachtet vorkommen solltest, liegt das wahrscheinlich an den 66 kleinen Waldgeistern, die liebevoll in die Bäume geschnitzt wurden. Aber keine Angst: die sind ganz harmlos!

4. Museum am Strom in Bingen

Wer nun eine Woche lang auf den Spuren der Hildegard von Bingen unterwegs war, findet im Museum am Strom den perfekten Abschluss dieser einzigartigen Wander- oder Pilgerreise. Das Museum zeigt eindrucksvoll alle Stationen aus Hildegards Leben und du findest sicherlich das ein oder andere Bekannte.

5. Bingen am Rhein

Bingen am Rhein bildet einen der wichtigsten Orte auf dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg. Hier lebte und wirkte Hildegard von Bingen viele Jahre und gründete im Jahr 1150 das Kloster Rupertsberg. Auch wenn vom Kloster heute nur noch Überreste erhalten sind, ist Hildegard hier bis heute allgegenwärtig.

Die Stadt Bingen liegt malerisch am Zusammenschluss von Rhein und Nahe und gilt als Tor zum UNESCO Weltwerbe Oberes Mittelrheintal. Nach den Wandertappen auf dem Pilgerwanderweg lohnt sich ein Bummel durch Bingen.

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Tipps für deine Wanderung auf dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Wann ist die beste Jahreszeit?

Grundsätzlich kannst du den Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg das ganze Jahr über wandern. Ich persönlich empfehle dir jedoch das Frühjahr und den Herbst. Im Frühling sind das frische Grün und die blühenden Wiesen besonders schön. Und während es während der Sommermonate gerade auf den offenen Wegabschnitten sehr warm werden kann, sind die Temperaturen im Frühjahr meist sehr angenehm.

Das Gleiche gilt natürlich für den Herbst. Wobei hier das frische Grün gegen leuchtende rot und orange Töne getauscht werden. Beachte im Herbst jedoch die geringere Zeit an Tageslicht.

Anreise zum Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Die Anreise zum Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg ist unkompliziert, denn sowohl der Startpunkt in Idar-Oberstein, als auch Bingen als Zielort sind sehr gut mit der Bahn erreichbar.

Wenn du mit dem Auto anreist, empfehle ich, das Auto am Zielort in Bingen zu parken und mit dem Zug nach Idar-Oberstein zu reisen. So ersparst du dir die Organisation zum Abschluss der Tour. Am Bahnhof in Idar-Oberstein gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Ich habe dort 2026 für eine Woche 40 Euro bezahlt.

Übernachtung auf dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Wie es oftmals auf Fern-oder Pilgerwanderwegen ist, sind die Unterkunftskapazitäten von Ort zu Ort ganz unterschiedlich. Während es in Idar-Oberstein und Bingen zahlreiche Möglichkeiten gibt, wird es zum Beispiel in Herrstein schwieriger. Die Hunsrück Nahe Tourismus GmbH unterstützt dich aber gerne bei der Buchung und bietet sogar ein komplettes Pilgerpaket an.

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Steffi Hetzel

ÜBER MICH

Steffi Hetzel

Ich bin die Autorin dieses Reiseblogs und ich freue mich, dass Du auf meiner Seite nach Inspiration für deine nächste Reise suchst. Hier findest Du alles rund um das Thema Reisen, Wandern und Camping. Schau Dich um und finde Dein nächstes Abenteuer!

So richtig wohl fühle ich mich mit Wanderschuhen an den Füßen und einem gepackten Rucksack. Ich sitze natürlich auch mal auf der Couch, dann aber sicherlich in Begleitung einer Wanderkarte um die nächste Tour zu planen. Draussen war schon immer mein Zuhause. Als Reisebloggerin, Autorin und Wanderführerin liebe ich das Reisen und Wandern.

Diese Liebe möchte ich gerne mit Dir teilen und zeige Dir meine liebsten Wanderregionen nicht nur online, sondern nehme Dich als zertifizierte DWV Wanderführerin® auch mit auf naturnahe Wanderungen! Du hast Lust dabei zu sein?

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